Dienstag, 23. Mai 2017

 
Mittwoch, 17. Mai 2017

DOMMITZSCH

"Ein Werk im Wandel"

Edeltraud Sandmann dankt dem Redner für seinen Vortrag und eröffnet die Verkostung.Foto: G. Blume.

G. Blume

Dommitzsch. Die Mitglieder der Dommitzscher Ortsgruppe 4  der Volkssolidarität und  die Elsniger Senioren trafen sich kürzlich im Mehrgenerationenhaus, um sich einen Vortrag über das Werk der Vandemoortele Dommitzsch GmbH anzuhören.

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Hans-Ullrich Bachmann, Logistikmanager der Firma, stellte das Werk im Wandel der Zeit vor. An Hand von Bildern und der dazu gegebenen Informationen konnten die Senioren mitverfolgen, wie sich das belgische Unternehmen in über 100 Jahren weiter entwickelt hat. Hier wurden 1899 Öle aus Lein- und Rapssamen gemahlen und raffiniert. Das Unternehmen entwickelte sich von einem regionalen Hersteller und Lieferanten für die Seifen- und Viehfutterindustrie zu einem landesweit vertretenen Hersteller von Speiseöl. Erstmals wurde Öl in Flaschen abgefüllt und verkauft.

Nach 1946 expandierte das Unternehmen und man stellte Rohöle, raffinierte Öle, in Flaschen abgefüllte Öle, Margarinen, Fette und Mayonnaise her. Danach wurden zahlreiche Bäckereien mit Ölen und Fetten beliefert. Man begann  neue Produkte speziell für die Backbranche zu kreieren, wie beispielsweise Hefe- und Blätterteig. Ab 2009 bis heute liegt der Fokus auf Margarine, Öle, Fette und tiefgefrorene Backwarenprodukte.

Das Familienunternehmen Vandemoortele produziert an vielen Standorten Europas, die Vandemoortele Dommitzsch GmbH ist hier ein sehr wichtiger Standort, auch für die Region. Immerhin arbeiten dort  ca. 200 Mitarbeiter. Der Altersdurchschnitt, so Bachmann, liege derzeit bei 52 Jahre. Das bedeutet, dass in den nächsten 10 Jahren 30 Prozent der Mitarbeiter in Rente gehen werden. Deshalb begann das Werk 2016 mit der Lehrlingsausbildung, um die nächste Generation an Fachkräften zu sichern.
In Dommitzsch hat man 1912 mit der Margarinefabrik begonnen. Während des 2. Weltkrieges wurden noch Margarine und Fette hergestellt. Dann wurde das Werk VEB. 1992 wurde die Margarineproduktion ausgelagert und die Backwarenproduktion begann. 2007 wurde die Steinofenlinie errichtet. 2015 hatte man bereits 200 Mitarbeiter. Ab 2016 startete das Werk den Masterplan, der in den Folgejahren weiter verfolgt wird. Das bedeutet, dass in den kommenden Jahren die zukünftige strategische Ausrichtung eingeleitet wird. An Hand von Fotos und Ideen erklärte Bachmann, welche Grundthemen hierbei Federführend sein werden. Ziel ist es, den Standort fest in der Region zu verankern, die Produktion weiter zu steigern und die Infrastruktur zu verbessern.
An Hand von Zahlen wurde den Senioren verdeutlicht, was allein in Dommitzsch produziert wird: Hier werden 350 verschiedene Referenzen (Produkte) hergestellt. 70 000 Kartons verlassen wöchentlich das Werk, das sind 150 bis 165 Transporte pro Woche. Allein an Laugenbrezen werden pro Jahr 2700 Tonnen hergestellt. Und nimmt man die produzierte Jahresmenge in Brötchen, sind es 420 000 000 Stück (420 Millionen).
Die Dommitzscher und Elsniger Senioren staunten nicht schlecht, ob der Zahlen. Und dass die Produkte schmecken, konnten sie selbst ausprobieren, denn Hans-Ullrich Bachmann hatte Kuchen, Brezen und Brötchen mitgebracht, welche im Vandemoortele Unternehmensverbund Europaweit hergestellt werden. Letztere hatte Edeltraut Sandmann von den Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses noch mit Herzhaftem belegen lassen.

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