Dienstag, 23. Mai 2017

 
Freitag, 19. Mai 2017

LOKALSPORT

Finsterbusch stürzt in Imola: Prellungen und vier gebrochene Zehen

Autsch! Toni Finsterbusch stürzt und der nachfolgende Fahrer kann nicht ausreichend ausweichen.Foto: Donny

Von Johannes David

Motorsport. Motorrad-Pilot Toni Finsterbusch ist beim Rennen der Superstock-1000-EM in Imola bei einem heftigen Sturz einigermaßen glimpflich davongekommen.

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Der 23-Jährige aus Hohenossig verlor kurz vor der Ziellinie die Kontrolle über seine Maschine und schlug auf dem Asphalt auf. Ein nach ihm folgender Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und überrollte den Nordsachsen. Der zog sich in der unübersichtlichen Szene „nur“ vier gebrochene Zehen und diverse Prellungen zu. Den Sieg in einem insgesamt sehr chaotischen Rennen mit zwei Neustarts sicherte sich Lokalmatador Michael Ruben Rinaldi.

„Ich bin mehr oder weniger okay“, sagte Finsterbusch. Über den eigenen Gesundheitszustand wollte er gar nicht viele Worte verlieren: „Ich ärgere mich vor allem wegen der verlorenen Punkte. Vielleicht hätte ich Platz 13 mitnehmen sollen.“ Zum Zeitpunkt des Sturzes lag Finsterbusch in aussichtsreicher Position und wollte den direkt vor ihm liegenden Julian Puffe am Ausgang der letzten Schikane attackieren, dabei klappte jedoch das Vorderrad weg und für den Nordsachsen endete die Italien-Reise überaus schmerzhaft.

Wobei die eigentliche Odyssee noch vor ihm lag. Das Krankenhaus an der Strecke war nach dem Rennen überfüllt. Als Finsterbusch endlich an der Reihe war, versagte das Röntgengerät den Dienst und er musste ins nächstgelegene Krankenhaus. Dort allerdings sprach niemand Englisch, was die Verständigung unmöglich machte. So zog Hohenossigs PS-Export unverrichteter Dinge ab und unterzog sich erst am nächsten Tag in Bad Düben einer genauen Untersuchung. Die brachte schließlich die ernüchternde Diagnose: Vier Zehen des linken Fußes sind gebrochen. Nur der kleine Zeh ist heil geblieben. Damit endete das Rennwochenende mit Verspätung und so wie es begonnen hatte – mit schlechten Nachrichten.

In Imola schwammen Finsterbusch und seine Kollegen vom Team Agron-On-Benjan Kawasaki von Anfang an der Konkurrenz hinterher. Der 23-Jährige selbst kämpfte seit dem ersten freien Training mit Problemen. In der Qualifikation leistete er sich schließlich mit frisch aufgezogenen Reifen einen Sturz und wurde nach hinten durchgereicht. Letztlich sprang lediglich Startplatz 28 heraus. Im Rennen profitierte er dann von zahlreichen Ausfällen vor ihm. Zumindest so lange, bis er selbst im Staub landete.

Wegen der Verletzung fällt nun der geplante Auftritt beim Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben am Wochenende auf jeden Fall ins Wasser. Und auch die nächste Station der Superstock-1000-EM am 27. Mai in Donington verpasst Finsterbusch womöglich. „Ich bin etwas skeptisch, vor allem wegen des großen Zehs. Das wäre sehr schade, weil Donington eigentlich eine Kawasaki-Strecke ist.“ Am Montag folgt eine Nachuntersuchung in Leipzig. Dann soll entschieden werden, wann der einstige WM-Pilot wieder auf seine Maschine steigen darf.
 


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