Dienstag, 17. Juli 2018

 
Samstag, 14. April 2018

NORDSACHSEN

Dem Winterdreck den Kehraus gemacht

Denny Podpora (l.) und Wolfgang Becker von der Straßenmeisterei befreien den Süptitzer Kreisel vom Winterschmutz.Foto: TZ/Zahn

von unserer Redakteurin Gabi Zahn

Nordsachsen. Schier frühsommerliche Temperaturen sind für das Wochenende angekündigt. Nicht nur in Süptitz, haben dieser Tage Mitarbeiter der Straßenmeisterei die Straßen vom Winterschmutz befreit. Die Streusand- und Streusalz-Saison scheint endgültig vorbei zu sein.

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Das Straßenbauamt des Landkreises Nordsachsen bilanziert in seiner Pressemitteilung für die zurückliegenden Monate einen vergeichsweise durchschnittlichen Arbeitsanfall des Winterdienstes. Lediglich über einen kurzen Zeitraum herrschten extrem kalte Temperaturen. Zudem war am Wochenende vom 16. bis zum 19. März sehr viel Schnee zu beräumen. Aus Sicht des Straßenbauers sind vor allem die Frost-Tauwechsel für den Straßenzustand problematisch, wobei die Schäden etwa 50 Prozent geringer waren, als im vorherigen Winter.

Die Winterdiensteinsätze verliefen ohne nennenswerte Probleme. Die Zusammenarbeit mit den vertraglich gebundenen und im Bedarfsfall angeforderten Fremdunternehmern war reibungslos, schätzt die Behörde ein. „Ein Problem waren innerorts falsch oder behindernd abgestellte Fahrzeuge, sodass ein Durchfahren mit dem Schneepflug erschwert wurde“, heißt es. Und: Trotz des hohen Anteils an Schneezäunen (46,6 km) kam es kurzzeitig zu Verwehungen. Typischerweise sind in Nordsachsen Westwinde vorherrschend, womit sich zumeist die Aufstellseite der Schneezäune bestimmt.

Der extreme Wintereinbruch am Wochenende 16. bis 19. März war aber von böigem Ostwind geprägt. Die  starken Schneeverwehungen erforderten vollen Einsatz aller zur Verfügung stehender Arbeitskräfte sowie der gesamten Winterdiensttechnik. Es wurde in zwei Schichten im 12-Stunden-Dienst gearbeitet. Unterstützung erhielten die Straßenmeistereien von ortsansässigen Landwirten. Mit ihren Traktoren und Schneepflügen räumten sie zusätzlich punktuell an besonders stark betroffenen Straßenabschnitten.

Aktuell ist die Winterdiensttechnik ab- bzw. zurückgebaut. Die Salzlagerhallen werden überprüft und gereinigt, bei Bedarf Reparaturarbeiten ausgeführt. Nach dem Winter ist bekanntlich vor dem Winter. So wird schon bald der Salzbestand wieder aufgefüllt. Die Winterdiensttechnik wird im Sommer hauptsächlich durch die eigene Amtswerkstatt überprüft, repariert und teils erneuert.

In Bezug auf  Straßenschäden nennt das Amt für die 578 km Kreisstraßen ein Reparaturbedarf von etwa fünf bis zehn Prozent. Während der Winterperiode wurden Schäden nur „notdürftig“ mit Kaltmischgut geflickt, sodass von Ausbruchstellen keine Verkehrsgefährdung ausgeht. Die Haltbarkeit dieses Materials sei jedoch sehr eingeschränkt. „Mit dem Öffnen der Heißmischgutwerke wurde mit der Heißmischgutflickung begonnen. Diese Form der Straßenreparatur ist deutlich dauerhafter als die Notflickung mit Kaltmischgut. Die Meistereien werden zudem im Jahresverlauf die Schäden fachgerecht durch Einsatz von Asphaltfräsen mit anschließendem Asphalteinbau durchführen“, teilt das Straßenbauamt mit.

 

Erster Einsatztag: 14. November 2017    
Im Einsatz waren 25 eigene Fahrzeuge (davon fünf Multicar) sowie 24 Unternehmerfahrzeuge, um 1297 km Bundes- Staats- und Kreisstraßen zu betreuen. Verbraucht wurden 3 984 Tonnen Streusalz (Vorjahr 5 130).

Vorläufig letzter Einsatztag war der 3. April 2018.

Insgesamt gab es bis zu 126 Einsatztage in den fünf Straßenmeistereien des Landkreises in Delitzsch, Eilenburg, Torgau, Oschatz und Dahlen, davon 75 Streutage und 14 Räum-/Streutage (im Vorwinter 113 Einsatztage, davon 81 Streutage und 19 Räum-/Streutage)


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